
Ein Wald in einem Fußballstadion
Im Herbst 2019 war ich in Klagenfurt im Wörthersee-Stadion.
Auf dem Rasen standen 299 Bäume, 16 verschiedene Baumarten, bis zu 14 Meter hoch. Ein ganzer Mischwald, abends unter Flutlicht, in den ersten Herbstfarben. Die Fotos habe ich damals selbst gemacht.

Es war ungewöhnlich still. Viele Menschen auf den Rängen, und alle schauen auf einen Wald.
Eine Idee mit 30 Jahren Anlauf
Die Idee geht auf eine Zeichnung von Max Peintner aus den 1970er-Jahren zurück. Der Basler Kulturvermittler Klaus Littmann hat rund 30 Jahre gebraucht, um sie Wirklichkeit werden zu lassen.
Ein Gedanke ist mir seitdem geblieben:
Wir müssen einen Wald in ein Stadion stellen, damit wir ihn wieder wahrnehmen. Wirklich?
Unternehmen, die einfach da sind
Manchmal denke ich daran, wenn ich durch unsere Städte und Gemeinden fahre.
Da sind Unternehmen, die seit Jahrzehnten dazugehören. Sie bilden aus, stellen her, reparieren. Wir verlassen uns jeden Tag auf sie. Wir nehmen sie kaum wahr. Sie sind einfach da.
Bis eines Tages die Frage auftaucht, wer sie weiterführen soll.
Wenn sich kein Nachfolger findet
In den kommenden Jahren stehen viele dieser Unternehmen vor dem Generationswechsel. Längst nicht für jeden Betrieb ist eine Nachfolge in Sicht. Manche Betriebe schließen bereits heute, weil sich kein Nachfolger findet.


Es gibt viel zu tun
Ich möchte keine Unternehmen ins Stadion stellen müssen, damit wir sie wieder sehen.
Es gibt viel zu tun. Rechtzeitig …

Sprechen wir darüber
Alexander Reichel, Oakstreet
Wie geht es mit Ihrem Unternehmen in zehn Jahren weiter? Darüber spreche ich gern mit Ihnen.